Elektromobilität ermöglichen - Ladesäulen-Infrastruktur ausbauen

Digitale Informationsveranstaltung im Amtsbezirk Braunschweig

Auf Einladung des Amts für regionale Landesentwicklung Braunschweig und der beiden Projektbüros in Südniedersachsen und Südostniedersachsen ließen sich am 24.03.2021 rund 85 Interessierte aus Kommunen, Landkreisen, Wirtschaftsförderungen, Energieversorgern und Unternehmen der Immobilienwirtschaft über Möglichkeiten und Chancen des Ausbaus von Ladesäulen informieren. „Der flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg der Elektromobilität“, erklärte Dr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (NOW GmbH) stellte in der zweieinhalbstündigen Veranstaltung Fördermöglichkeiten und technische und gesetzliche Anforderungen vor. Die Förderungen des Landes Niedersachsen erläuterten Michael Schäfer und Patricia Begemann vom Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Bis zum Jahr 2022 sollen 20 Millionen Euro investiert werden, um den Aufbau von privater und öffentlicher Ladeinfrastruktur zu unterstützen. Durch die gezielte Förderung von Schnelladeinfrastruktur soll ein flächendeckendes Netz mit Schnelladesäulen entstehen.

Raimund Nowak, vormaliger Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH, unterstrich in seinem Vortrag, dass die angestrebte Verkehrswende mit einer Energiewende verbunden werden müsse. „Wir brauchen energieeffiziente E-Fahrzeuge und mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen. So erreichen wir die Klimaschutzziele im Verkehrsbereich", erläuterte Nowak.

Im gesamten Amtsbezirk Braunschweig sollen jetzt der Dialog und die direkte Vernetzung der Akteur*innen verstärkt werden. Wie ein Austausch aussehen kann, zeigte Dr. Ralf Utermöhlen mit seinem Bericht zum Runden Tisch Elektromobilität, einer Initiative der Regionalen EnergieAgentur Braunschweig. Wendelin Göbel, stellvertretender Leiter des Steuerungskreises des Projektbüros Südostniedersachsen und Geschäftsführer der Allianz für die Region, ergänzte, dass die Elektrifizierung nur als System funktioniere. Neben Preis und Reichweite der Fahrzeuge sei besonders die Ladeinfrastruktur ein wichtiger Erfolgsfaktor, damit die Elektromobilität in der Region ihren Durchbruch erlebe.

Die intensive Diskussion zeigte, dass die Herausforderungen des Klimawandels von den Teilnehmenden sehr ernst genommen werden. Deutlich wurde auch, dass der Übergang in die Elektromobilität eine große Chance für den Wirtschaftsstandort ist.

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