Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zeichnet das „Regionale Netzwerk Fachkräftesicherung in der Pflege“ als „Innovatives Netzwerk 2022“ aus 

Preisverleihung auf dem Innovationstag 2022 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

Heute hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in Berlin vier Netzwerke als „Innovatives Netzwerk 2022“ ausgezeichnet. Ein Netzwerk davon ist das Netzwerk „Fachkräftesicherung in der Pflege“ aus der Region Braunschweig-Wolfsburg. 

Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Pflege in der Region Braunschweig-Wolfsburg werden im Netzwerk vereint. Gemeinsam wird für den Pflegeberuf geworben und es werden gemeinsam zahlreiche Aktionen durchgeführt, um beispielsweise die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern. 

„Zwar stehen die Pflegeeinrichtungen in einem scharfen Wettbewerb um Pflegekräfte aufgrund des Fachkräftemangels“, weiß Nadine Muthmann. „In unserer Region arbeiten die verschiedenen Akteure des Netzwerks aber bereits seit dem Jahr 2015 gemeinsam an Lösungen im Bereich Fachkräftesicherung und wollen die Arbeitsbedingungen in der Pflege aktiv verbessern“, freut sich die Projektleiterin von der Allianz für die Region GmbH. 

Das Netzwerk Fachkräftesicherung in der Pflege verbindet ganz unterschiedliche Einrichtungen und Institutionen aus dem Pflegebereich der Region Braunschweig-Wolfsburg und fungiert als Schnittstelle zwischen Pflegeschulen, Kommunen und Pflegeeinrichtungen. Bei der gemeinsamen Arbeit des Netzwerks stehen vier strategische Ziele im Mittelpunkt: gute Arbeitsbedingungen, Qualifizierung, Anwerbung und Öffentlichkeitsarbeit. 

Das Regionale Netzwerk Fachkräftesicherung in der Pflege wurde am Dienstag, 20. September, von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf dem Innovationstag 2022 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) als „Innovatives Netzwerk 2022“ ausgezeichnet. 

Hubertus Heil, MdB Bundesminister für Arbeit und Soziales: „Die Fachkräftesicherung ist und bleibt eine der großen Herausforderungen für den deutschen Arbeitsmarkt. Wir müssen alles dafür tun, damit der Fachkräftemangel keine Wachstumsbremse für unser Land wird. Dabei gibt es nicht die eine richtige Lösung. Wir müssen bei Aus- und Weiterbildung ansetzen, inländische Potenziale heben, Arbeitsbedingungen verbessern und Hürden für die Fachkräfteeinwanderung senken. Und wir brauchen Menschen, die mutig neue Wege gehen – mit frischen Ideen, persönlichem Engagement und regionaler Vernetzung. Genau dafür stehen die vier Gewinnernetzwerke, die ich in diesem Jahr auszeichnen darf. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ihre Arbeit steht stellvertretend für die vielen innovativen Projekte, die bundesweit tagtäglich von engagierten Menschen umgesetzt werden. Und sie zeigen uns: Wir können den Fachkräftemangel meistern – wenn wir alle an einem Strang ziehen.“ 

Am Wettbewerb „Innovatives Netzwerk 2022“ haben sich 39 Netzwerke aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt und ihre Ideen und Projekte vorgestellt. Neben dem „Regionalen Netzwerk Fachkräftesicherung in der Pflege“ wurden auch die „Netzwerk Initiative Wirtschaft Eschwege (NIWE)“, „Hüben & Drüben - Dein Bundesnetzwerk der Rückkehr- und Zuzugsakteure“ sowie das Netzwerk „Change Maker 50+“ ausgezeichnet. 

In Netzwerken arbeiten zahlreiche Arbeitsmarktakteure, wie beispielsweise Institutionen, Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsförderungen, zusammen. 

Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Internetseite der Initiative Neue Qualität der Arbeit.

 

Auf dem Bild von links nach rechts: Thomas Ahlswede-Brech, Leiter Wirtschaft und Mobilität bei der Allianz für die Region, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Nadine Muthmann, Projektleiterin Pflegenetzwerk bei der Allianz für die Region (Foto: BMAS/Kevin Fuchs)

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