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Kerstin Hähnle Wirtschaftsförderung und Ansiedlung

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Wegbereiter Fachkräftebedarf und Studienabbruch zusammen denken

Wirtschaftsstruktur und demografische Entwicklung führen auch in der Region neben einem wachsenden Bedarf an akademisch ausgebildeten Fach- und Führungskräften zu einer erhöhten Nachfrage an Facharbeiterinnen und Facharbeitern – insbesondere im MINT-Bereich (Mathematik - Informatik - Naturwissenschaft - Technik). Dieser Bedarf muss in erster Linie durch die bereits in der Region lebenden und sich in Ausbildung befindlichen jungen Menschen gedeckt werden, nicht allein durch angeworbene Fachkräfte. Angesichts des MINT-Fachkräftemangels bei gleichzeitig hohen Abbruchquoten in den zugehörigen Bachelorstudiengängen ist es naheliegend, diese beiden Themen zu verbinden: Studienabbrecher/innen sind bereits teilqualifiziert und verfügen über Kompetenzen und Kenntnisse, die von der regionalen Wirtschaft nachgefragt sind. Dieses Potenzial darf nicht ungenutzt bleiben.

Vernetzte Beratung für Studienaussteiger

Um potenzielle Studienabbrecher/innen als zusätzliches Fachkräftepotenzial in der Region zu halten, müssen die Schnittstellen zwischen den Bildungssystemen durchlässiger und transparenter gestaltet werden. Dafür bedarf es einer zentralen Anlaufstelle für diese Zielgruppe, damit sie passgenaue Beratung, Begleitung sowie zielgerichtete Weitervermittlung im Kooperationssystem zeitnah und aus einer Hand erfährt. Voraussetzung für eine solche Anlaufstelle ist Vernetzung mit den bereits bestehenden Beratungsangeboten der Hochschulen, des Studentenwerkes, der Kammern und Verbände sowie der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar.

Pilotprojekt an der Technischen Universität Clausthal

Um Erfahrungen und Erkenntnisse zur Thematik „Studienabbruch“ in der Region zu sammeln und die dahinterliegenden Bedarfe der Studierenden zu erheben, hat die Allianz für die Region GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Clausthal und der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar im Rahmen einer sechsmonatigen Pilotphase eine neutrale Anlaufstelle für Studienzweifler/innen und Studienabbrecher/innen der TU Clausthal angeboten. Die Ergebnisse aus diesem Modellvorhaben sind in die Konzipierung und Beantragung eines passgenauen und bedarfsorientierten Projektes für alle vier Hochschulen der Region (HBK Braunschweig, Ostfalia HaW, TU Braunschweig und TU Clausthal) eingeflossen. Träger des zweijährigen Projektes ist die Technische Universität Braunschweig. Die Allianz für die Region unterstützt das Projekt weiterhin als Projektpartner. Das Projekt wird aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert.

Projektbeginn

  • Januar 2016

Partner

  • Technische Universität Clausthal
  • Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar

Die Pilotphase wurde darüber hinaus in Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen des Studentenwerks, dem Bildungsberatungsnetzwerk B-Punkte, dem Landkreises Goslar, dem Jobcenter Goslar sowie den Kammern und Verbänden umgesetzt.

    Projektende

    • Juli 2016

    Studierende der Region, die an ihrer Studienwahl zweifeln oder sogar über einen Studienabbruch nachdenken, können ab sofort bei der Wahl einer...

    weiter

    Pressemitteilungen

    Braunschweig/ Clausthal-Zellerfeld, 26. Januar 2016. Ein anderer Studiengang, eine Berufsausbildung, durchhalten oder einen Job...