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Kerstin Hähnle Wirtschaftsförderung und Ansiedlung

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Wegbereiter - Perspektiven trotz Studienabbruch Fachkräftebedarf und Studienabbruch zusammen denken

Wirtschaftsstruktur und demografische Entwicklung führen in der Region Braunschweig-Wolfsburg zu einer erhöhten Nachfrage an Facharbeiterinnen und Facharbeitern – insbesondere im MINT-Bereich: Mathematik - Informatik - Naturwissenschaft - Technik. Angesichts hoher Abbruchquoten in den zugehörigen Bachelorstudiengängen ist es naheliegend, diese beiden Themen zu verbinden: Studienabbrechende sind bereits teilqualifiziert und verfügen über Kompetenzen und Kenntnisse, die von der regionalen Wirtschaft nachgefragt sind. Dieses Potenzial darf nicht ungenutzt bleiben.

Vernetzung und Beratung an allen vier Hochschulen

Um potenzielle Studienabbrecher/innen als zusätzliches Fachkräftepotenzial in der Region zu halten, müssen die Schnittstellen zwischen den Bildungssystemen durchlässiger und transparenter gestaltet werden. Es bedarf einer zentralen Anlaufstelle für Studienzweifelnde und Studienabbrechende, damit sie passgenaue Beratung, Begleitung sowie zielgerichtete Weitervermittlung im Kooperationssystem erfährt. Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Anlaufstelle ist die Vernetzung mit den bereits bestehenden Beratungsangeboten inner- und außerhalb der Hochschulen. Mit dem Projekt "Wegbereiter - Perspektiven trotz Studienabbruch" wird zur Zeit eine koordinierende Netzwerk- und Beratungsstelle an allen vier Hochschulen der Region - HBK Braunschweig, Ostfalia HaW, TU Braunschweig und TU Clausthal - erprobt. Träger des zweijährigen Projektes ist seit August 2016 die Technische Universität Braunschweig.

Pilotprojekt an der Technischen Universität Clausthal

Um Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema „Studienabbruch“ in der Region zu sammeln und die Bedarfe der Studierenden zu erheben, hat die Allianz für die Region GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Clausthal und der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar im Rahmen einer sechsmonatigen Pilotphase eine neue Orientierungsberatung an der TU Clausthal angeboten. Die Ergebnisse aus diesem Modellvorhaben sind in die Konzipierung und Beantragung des Projektes eingeflossen. Die Allianz für die Region unterstützt das Projekt weiterhin als Projektpartner.

Förderung

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Pilotphase

  • Beginn: Januar 2016
  • Ende: Juli 2016

Die Pilotphase wurde von der Allianz für die Region GmbH in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Clausthal und der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar umgesetzt. Unterstützt wurde das Vorhaben von den Beratungsstellen des Studentenwerks, dem Bildungsberatungsnetzwerk B-Punkte, dem Landkreis Goslar, dem Jobcenter Goslar sowie den Kammern und Verbänden.

Förderprojekt der vier Hochschulen

  • Beginn: 1. August 2016
  • Ende: 31. Juli 2018
  • Projektträger: Technische Universität Braunschweig   Kooperations- und Netzwerkpartner: Allianz für die Region GmbH, Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, Arbeitgeberverband Region Braunschweig e.V., Allgemeiner Arbeitgeberverband Harz e.V., Arbeitskreis 1 berufliche Bildung, BRAUNSCHWEIG Zukunft GmbH, DGB Region SüdOstNiedersachsen, Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Hochschule für Bildende Künste, Industrie- und Handelskammer Braunschweig, KIM Kooperationsinitiative Maschinenbau e.V., Landkreis Wolfenbüttel, Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Stadt Wolfsburg, Technische Universität Clausthal, Technikakademie der Stadt Braunschweig, Volkshochschule Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel, Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG, Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH
  • Kontakt: Marcus Voitel, Projektleiter, +49 (0)531 389 3144, m.voitel@tu-braunschweig.de
  • Informationen: https://www.tu-braunschweig.de/wegbereiter-studienabbruch

    Studierende der Region, die an ihrer Studienwahl zweifeln oder sogar über einen Studienabbruch nachdenken, können ab sofort bei der Wahl einer...

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    Pressemitteilungen

    Braunschweig/ Clausthal-Zellerfeld, 26. Januar 2016. Ein anderer Studiengang, eine Berufsausbildung, durchhalten oder einen Job...