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"Wohlfühlregion" Südheide Gifhorn Ganzheitlicher Maßnahmenplan soll touristische Wertschöpfung und Lebensqualität der Südheide Gifhorn steigern

Rund 70 Touristiker, lokale Betriebe, Vereine und Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft haben 2014 gemeinsam mit der Allianz für die Region GmbH, dem Landkreis Gifhorn und der Südheide Gifhorn GmbH Vorschläge für Maßnahmen zur ganzheitlichen Tourismusentwicklung der Südheide Gifhorn erarbeitet. In fünf Arbeitsgruppen "Radinfrastruktur", "Beherbergungsqualität", "Tourismusnetzwerk", "Genuss und regionale Produkte" sowie "Reittourismus" standen die jeweiligen Chancen und Potenziale zur touristischen Entwicklung der Südheide Gifhorn im Fokus.

Vielfältige Potenziale nutzen

Mit attraktiven Ausflugszielen wie Mühlenmuseum und Otter-Zentrum, weitläufigen Reit-und Radwegen, die in eine reizvolle Heidelandschaft eingebettet sind, bietet die Südheide Gifhorn ideale Voraussetzungen für Outdoor-Aktivitäten, Genuss und Erholung. Diese Potenziale greift der Maßnahmenplan zur Destinationsentwicklung Südheide Gifhorn auf und möchte sie mit der Umsetzung von konkreten Maßnahmen weiter ausbauen. Dazu gehört unter anderem die bessere Vernetzung der vielfältigen touristischen Angebote und Leistungsträger untereinander sowie die Bildung von Kooperationen. Mit der gemeinsamen Erstellung eines Maßnahmenkataloges und der Integration dieser Maßnahmen in die regionalen Fördermittelkonzepte sind erste Schritte bereits getan.

Auf dem Weg zur Destination

Weiterhin ist vorgesehen den Ausbau von bestehenden touristischen Highlights zu prüfen und die Infrastruktur und Beschilderung entlang der vielen Rad- und Reitwege zu verbessern. Die Entwicklung zu einer Destination bedeutet langfristig mehr Tages- und Übernachtungsgäste. Hierfür ist eine bessere Anbindung der Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen an den öffentlichen Nahverkehr notwendig, um Gästen den Besuch von Attraktionen zu erleichtern. Auch sollte eine Zertifizierungs- und Klassifizierungsoffensive gestartet werden, um die Anzahl zertifizierter Betriebe zu erhöhen. Deutschlandweit geht der Trend hin zu regionalen Produkten, um die Identifikation der Bewohner und Urlauber mit der eigenen Region zu stärken. Das ist auch für die Südheide Gifhorn eine Chance – bei verkaufsoffenen Sonntagen könnten beispielsweise Produkte von regionalen Erzeugern und Herstellern im Mittelpunkt stehen. Großevents führen zu einer Identifikation der Bewohner mit ihrer Region sowie bei Besuchern zur Verlängerung ihrer Aufenthaltsdauer und Wiederholungsaufenthalten in der Region.

Masterplan DIE ERLEBNISREGION

Die Destinationsentwicklung der Südheide Gifhorn liefert viele Anknüpfungspunkte für die touristische Weiterentwicklung der Gesamtregion im Sinne des Masterplans DIE ERLEBNISREGION, wie beispielsweise der Ausbau des Radwegenetzes und die stärkere Vernetzung touristischer Leuchttürme in der Region. Am Ende profitieren davon alle: Die Südheide Gifhorn, weil eine verstärkte Bewerbung des Angebots zu mehr Tagesgästen aus der Region führen und die Region, weil mehr Gäste der Südheide Gifhorn auch die Region bereisen.

Projektbeginn

  • Mitte 2014

Erfolge

  • Frühjahr 2014 Bildung Arbeitsgruppen zur Entwicklung von Maßnahmen für die Destinationsentwicklung
  • Sommer 2014 Start Konzepterstellung zur Destinationsentwicklung der Südheide Gifhorn
  • 15. Oktober Vorstellung der Arbeitsergebnisse im Gifhorner Glockenpalast

Partner

  • Südheide Gifhorn GmbH
  • Landkreis Gifhorn

Rolle der Allianz für die Region

Begleitung der Konzepterstellung in Zusammenarbeit mit der Südheide Gifhorn GmbH und dem Landkreis Gifhorn sowie Vertretern der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Pressemitteilungen

Abschlussveranstaltung zur Destinationsentwicklung der Südheide Gifhorn