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Energiemanagement-Club Kosten- und Energieeinsparung in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Sie haben bereits ein Energiemanagementsystem in Ihrem Unternehmen aufgebaut? Der Energiemanagement-Club bietet Ihnen eine attraktive Möglichkeit, Ihr Energiemanagement regelmäßig mit frischen Impulsen zu versehen und ihr Wissen technisch und normativ aktuell zu halten. Der Energiemanagement-Club richtet sich an Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in der Region, die ein gelebtes Energiemanagementsystem haben. Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 o.ä. ist nicht Voraussetzung.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Stromsteuer

Stromsteuer, EEG-Umlage, Ökostrom-Rabatte, Spitzenausgleich – in Verbindung mit der Energiewende sind derzeit viele unterschiedliche Begrifflichkeiten in den Medien präsent. Für Unternehmen sind aktuell zwei Themen von Relevanz: das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Stromsteuer.
Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (kurz: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz. Zudem garantiert es Erzeugern erneuerbarer Energien feste Einspeisevergütungen. Zur Finanzierung wurde die EEG-Umlage eingeführt. Für stromintensive Unternehmen gibt es Vergünstigungen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Mit der Novellierung des Gesetzes im Herbst 2016 werden die Parameter nun nochmals angepasst, um den Ausbaukorridor für erneuerbare Energien einhalten zu können.
Eine gänzlich andere Zielrichtung hat die 1999 eingeführte Stromsteuer (oft umgangssprachlich „Ökosteuer“). Damit wurde Energie zugunsten der Absenkung der Rentenbeiträge verteuert. Unternehmen des produzierenden Gewerbes können nach § 10 StromStG unter bestimmten Voraussetzungen vom sogenannten Spitzenausgleich profitieren und Steuerrückerstattungen geltend machen.

Umsetzung von Art. 8 der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie - Das neue Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)

Mit Inkrafttreten der Novellierung des EDL-G im Frühjahr 2015 wurden Energieaudits für Unternehmen verpflichtend eingeführt, die nach EU-Definition keine kleinen und mittelständischen Betriebe sind. Bis zum 5. Dezember 2015 war ein Energieaudit gemäß der DIN EN 16247-1 erstmalig nachzuweisen und mindestens alle vier Jahre durch akkreditierte Experten erneut durchzuführen. Unternehmen die bereits ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem eingeführt haben, sind von der Auditpflicht freigestellt.

Neue Anforderungen für energieintensive Unternehmen

Die rechtlichen Anforderungen der 2013 in Kraft getretenen Spitzenausgleichs-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) stellen energieintensive Unternehmen vor große Herausforderungen: Bis 2015 müssen sie ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (nach DIN EN ISO 50001) einführen, sonst können sie die Steuererleichterungen des Spitzenausgleichs nicht in Anspruch nehmen. Von der Durchführung eines Energieaudits sind nach § 8 EDL-G Unternehmen freigestellt, die entweder ein Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 oder ein validiertes Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS) erfolgreich eingeführt haben. Weitere Informationen finden Sie unter www.energieeffiziente-region.de

Projektbeginn

  • 2013

Partner

  • Das Projekt wird fachlich von der AGIMUS GmbH begleitet.

Nachhaltige und vernetzte Mobilität standen im Mittelpunkt des Herbst-Treffens des Energiemanagement-Clubs der Allianz für die Region GmbH.

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Pressemitteilungen

Energiemanagement-Club: Zehn Unternehmen trafen sich heute
AGIMUS GmbH und Allianz für die Region GmbH zeigen Unternehmen Möglichkeiten auf, noch 2013 energieeffizienzsteigernd...